gih-nds

Satzung GIH-Niedersachsen e.V.

Die aktuelle Fassung der Satzung. Aktualisiert November 2008

§1   Name, Logo, Sitz, Geschäftsjahr
(1) Der Verein führt den Namen “GIH Gebäudeenergieberater Ingenieure Handwerker –  Landesverband Niedersachsen e.V.“ abgekürzt „GIH Niedersachsen“.
(2) Er ist beim Amtsgericht Walsrode unter der Reg.-Nr. VR 110704 eingetragen
(3) Das Logo GIH und die Buchstabenfolge „GIH“ ist beim Deutschen Patent-und Markenamt als Wort-und Bildmarke gesichert.
Über die Verwendung kann der Vorstand in Abstimmung mit dem Bundesverband eine eigene Richtlinie erlassen.
(4) Sitz des Vereines ist 28857 Syke, Ernst-Boden-Straße 47.
(5) Geschäfts-und Rechnungsjahr ist das Kalenderjahr.
(6) Sofern im weiteren Text nur die männliche Form benutzt wird, stellt dies keine Diskriminierung dar, sondern dient nur der besseren vereinfachten Darstellung.
(7) Der GIH Niedersachsen ist weltanschaulich und politisch neutral.

§2     Zweck und Aufgaben
Der GIH Landesverband Niedersachsen ist ein freiwilliger Zusammenschluss natürlicher Personen.
Er vertritt die Standpunkte und Forderungen der Gebäudeenergieberater gegenüber Institutionen und politischen Gremien.
Im Sinne einer langfristigen Daseinsfürsorge und ökologischen Verantwortung stellt sich der GIH Niedersachsen folgende Ziele und Aufgaben:
(1) -Förderung von Energieeffizienz
-Einsatz von regenerativen Energien
-Nachhaltigkeit und integrale Planung in Baukonstruktion und Gebäudetechnik
-CO2-Reduzierung
-Umwelt-und Ressourcenschonung
-Bewusstsein für Energieeffizienz, Energieeinsparung, Ressourcenschonung und Nutzung der alternativen Energie zu schaffen.
(2) Förderung unabhängiger, neutraler und professioneller Energieberatung
(3) Förderung der Aus-, Fort-und Weiterbildung im Energieberatungswesen
(4) Umsetzung eines eigenen Qualitätssicherungssystems für Energieberatung und/oder Beteiligung daran.
(5) Zusammenarbeit mit Körperschaften, Verbänden und Vereinen, die sich mit Gebäuden, Gebäude-und Anlagetechnik, Energie, Energieeffizienz, Energieberatung und Umweltschutz usw. befassen.
(6) Zusammenarbeit mit Organisationen und Institutionen aus Wissenschaft, Politik, Wirtschaft und Gesellschaft, mit dem Ziel Ergebnisse aus Forschung und Entwicklung in der Praxis umzusetzen und Erfahrungen aus der praktischen Anwendung in diesen Bereich hineinzutragen.
(7) Förderung der Kommunikation unter den Mitgliedern im Verein.
(8) Er unterstützt seine Mitglieder bei der Umsetzung dieser Ziele.
(9) Der Verein ist selbstlos tätig, er verfolgt nicht in erster Linie eigenwirtschaftliche Ziele.
Mittel des Vereins dürfen nur für satzungsgemäße Zwecke verwendet werden.
Etwaige Überschüsse dienen satzungsgemäßen Zielen. Es darf keine Person durch Ausgaben für vereinsfremde Zwecke oder durch unverhältnismäßig hohe Vergütung begünstigt werden.
(10) Die Mitglieder des Vorstandes, der Arbeitskreise und Ausschüsse verwalten ihr Amt als Ehrenamt. Für nachgewiesene Auslagen und Fahrtkosten wird Ersatz geleistet. Den Vorstandsmitgliedern sowie den vom Vorstand beauftragten Mitgliedern kann für den mit seiner Tätigkeit verbundenem Aufwand eine angemessene Entschädigung gewährt werden.
(11) Alle Leistungen des GIH Niedersachen erfolgen freiwillig. Ein Rechtsanspruch auf Leistungen besteht nicht.

§3    Mitglieder
(1) Ordentliche Mitglieder können nur natürliche Personen werden, die die Ziele des Vereins unterstützen.
Der Vorstand entscheidet über die Aufnahme in den Landesverband.
Das ordentliche Mitglied hat das Recht an den Mitgliederversammlungen teilzunehmen, dort abzustimmen, mit einer Stimme zu wählen sowie gewählt zu werden. Anträge an den Vorstand und die Mitgliederversammlung einzubringen.
(2) Außerordentliche Mitglieder sind natürliche und juristische Personen, Körperschaften und Gesellschaften, welche die Ziele des GIH finanziell und/oder ideell unterstützen und fördern. Über die Aufnahmekriterien kann der Vorstand eine eigene Richtlinie erlassen.
(3) Außerordentliche Mitglieder nach Abs. (2) können an Mitgliederversammlungen und Veranstaltungen ohne Abstimmungs-und Beschlussrecht teilnehmen.
(4) Über den schriftlich einzureichenden Aufnahmeantrag entscheidet der Vorstand mit einfacher Mehrheit. Gegen die Ablehnung des Aufnahmeantrages kann innerhalb von zwei Wochen nach Zugang der Ablehnung Beschwerde eingelegt
werden. Über die Beschwerde entscheidet die Mitgliederversammlung endgültig.
(5) Die Mitgliedschaft beginnt mit dem Tag der Aufnahmeentscheidung
(6) Die Mitglieder werden in die vom GIH Niedersachsen herausgegebene
Energieberaterliste aufgenommen, sofern sie die „Freiwillige Selbstverpflichtung“ nach § 11 anerkennen und die für diese Tätigkeit notwendige Qualifikation und Unabhängigkeit nachweisen. Zur Qualifikation zählt z. B. der Abschluss des Weiterbildungslehrgangs zum/zur „Gebäudeenergieberater/in im Handwerk“ mit dem Nachweis einer Fortbildung im Rahmen
der EnEV oder postgraduale Studien Energieberatung mit dem Nachweis einer Fortbildung im Rahmen der EnEV. Der Energieberater muss unabhängig beraten. Der Verein überprüft in geeigneter Weise die Qualifikation und die Unabhängigkeit seiner Energieberater sowie deren praktische Tätigkeit
(7) Der Austritt kann nur zum Ende des Geschäftsjahres erfolgen. Die Kündigungsfrist beträgt drei Monate zum Jahresende. Sie muss schriftlich erfolgen. Ausgeschiedene Mitglieder haben keinen Anspruch auf das Vereinsvermögen und verlieren alle Rechte und Ansprüche.
(8) Die Streichung aus der Mitgliedsliste erfolgt bei Beitragsrückstand von einem Jahr nach vorheriger Ankündigung durch den Vorstand.
(9) Die Mitgliedschaft erlischt durch Tod, freiwilligen Austritt, Streichung oder den durch Beschluss der Mitgliederversammlung beschlossenen Ausschluss, wenn in grober Art und Weise gegen die Interessen des Verbandes verstoßen wurde.

§4     Beiträge
(1) Die dem Verein erwachsenden Kosten sind von den Mitgliedern durch Beiträge aufzubringen.
(2) Art und Höhe der Beiträge (außer Abs. 6) werden von der Mitgliederversammlung festgesetzt. Erfolgt keine Änderung, gelten die Beiträge in der bisherigen Höhe weiter.
(3) Die Mitgliederversammlung kann außerordentliche Beiträge oder Umlagen beschließen.
(4) Die Verpflichtung zur Zahlung von Beiträgen beginnt mit dem nächsten Monat nach der Entscheidung über den Aufnahmeantrag.
(5) Die Beiträge sind jeweils zum 1. Februar eines Jahres fällig.
(6) Der Mitgliedsbeitrag für außerordentliche Mitglieder nach §3 (2) wird vom Vorstand festgelegt.
(7) Weitere Einkünfte des GIH Niedersachsen bestehen aus:
-freiwilligen Zuwendungen in Form von Spenden
-Erträgnissen des Vereinsvermögens
-Erträgnissen aus der Durchführung von Projekten

§5     Organe
Organe des Vereins sind:
1. Mitgliederversammlung
2. Vorstand
3. Revisionskommision

§6     Mitgliederversammlung

(1) In jedem Geschäftsjahr findet mindestens eine ordentliche Mitgliederversammlung statt.
Sie wird durch den Vorstand einberufen.
(2) Eine außerordentliche Mitgliederversammlung muss einberufen werden, wenn
1. -es die Interessen des Verbandes erfordern.
2. -sie vom Vorstand beschlossen wird.
3. -es nach §37 BGB der zehnte Teil der Mitglieder schriftlich unter Angabe des Zweckes und der Gründe verlangt
(Berufung auf Verlangen der Minderheit).
(3) Die schriftliche Einladung ergeht mit einer Frist von vier Wochen an die Mitglieder. Die Einladung kann per e-mail erfolgen. Die Tagesordnung kann zeitgleich, muss aber mindestens zwei Wochen vor der Versammlung zugestellt werden.
(4) Die Mitgliederversammlung hat folgende Aufgaben, sofern in anderen Bereichen der Satzung nichts anderes geregelt ist:
1. Wahl der Vorstandsmitglieder
2. Abwahl der Vorstandsmitglieder
3. Wahl der Revisionskommission
4. Entgegennahme der Rechenschaftsberichte des Vorstandes
5. Genehmigung der Jahresrechnung für das abgelaufene Geschäftsjahr
6. Entlastung des Vorstandes
7. Genehmigung des Haushaltsplanes für das kommende Geschäftsjahr
8. Beschlussfassung über Mitgliedsbeiträge nach §4(3)
9. Beschlussfassung über Satzungsänderungen
10. Beschlussfassung über den Einspruch eines abgelehnten Mitgliedsantrages
11. Auflösung des Vereines
(5) Anträge zur Mitgliederversammlung, die bis zwei Wochen vor der Versammlung schriftlich eingehen, sind in die Tagesordnung aufzunehmen. Später eingehende Anträge bedürfen dazu der Zustimmung von mindestens zwei Drittel der anwesenden stimmberechtigten Mitgliedern.
(6) Die Versammlung wird vom Vorsitzenden geleitet, bei dessen Verhinderung von einem der stellvertretenden Vorsitzenden.
(7) Jede ordnungsgemäß anberaumte Mitgliederversammlung ist beschlussfähig. Beschlüsse und Abstimmungen erfolgen, sofern diese Satzung nichts anderes bestimmt mit einfacher Mehrheit der anwesenden Mitglieder. Stimmengleichheit gilt als Ablehnung.
(8) Über die Mitgliederversammlung und deren Beschlüsse, Wahlen und Abstimmungen ist eine Niederschrift anzufertigen. Mindestinhalt: Tag, Ort, Uhrzeit, Versammlungsleiter, Zahl der stimmberechtigten und anwesenden Mitglieder, Tagesordnung und Ergebnisse. Versammlungsleiter und Protokollführer unterzeichnen das Protokoll.
Diese Niederschrift muss den Mitgliedern innerhalb von 6 Wochen nach der Versammlung in geeigneter Form zugänglich gemacht werden. Einwendungen gegen die Niederschrift können innerhalb eines Monats nach diesem Zeitpunkt erhoben werden. Jedes ordentliche Mitglied hat 1 Stimme. Ein Mitglied kann nicht mehr als drei weitere Mitglieder vertreten. Die Vertretungsbefugnis ist durch schriftliche Vollmacht nachzuweisen

§7     Vorstand
(1) Der Vorstand besteht aus:
1. -Vorsitzender
2. – zwei stellvertretende Vorsitzende
Die stellvertretenden Vorsitzenden können jeweils in Ihrer Person auch eine der folgenden Vorstandsfunktionen inne haben:      3. -Vorstand Finanzen (Schatzmeister)
4. -Vorstand Dokumentation (Schriftführer)
5. -Vorstand Technik und Weiterbildung
6. -Vorstand Presse und Öffentlichkeit
(2) Der Vorstand wird von der Mitgliederversammlung auf drei Jahre gewählt. Wiederwahl ist zulässig.
Die Vorstandsmitglieder werden jeweils in einem eigenen Wahlgang mit verdeckten Stimmzetteln gewählt.
Es kann per Akklamation gewählt werden, wenn keiner widerspricht.
Gewählt ist, wer die meisten Stimmen auf sich vereinigt. Bei Stimmengleichheit ist die Wahl zu wiederholen.
Bei erneuter Stimmengleichheit entscheidet das Los.
Für die Feststellung des Wahlergebnisses sind ausschließlich die abgegebenen JA-und NEIN-Stimmen maßgebend.
Enthaltungen und ungültige Stimmen bleiben außer betracht. Über die Wahlhandlung ist eine Niederschrift zu fertigen.
(3) Die Vorstandschaft bleibt bis zum Abschluss der jeweiligen Mitgliederversammlung im Amt.
(4) Das Amt eines Vorstandsmitgliedes erlischt vor Ablauf der Wahlperiode durch Amtsenthebung, durch Rücktritt oder durch Tod. Die Mitgliederversammlung kann den gesamten Vorstand oder einzelne seiner Mitglieder ihres Amtes entheben,
wenn wichtige Gründe vorliegen. Die Vorstandsmitglieder können schriftlich unter Angabe von Gründen ihren Rücktritt erklären.
(5) Scheiden Vorstandsmitglieder vor Ablauf ihrer Amtszeit aus, so ist in der nächsten Mitgliederversammlung
eine Neuwahl für den Rest der Amtszeit vorzunehmen. Vom Ausscheiden bis zur Mitgliederversammlung veranlasst der übrige Vorstand eine kommissarische Besetzung, die ausnahmsweise auch in Personalunion ausgeübt werden kann.
(6) Der Vorstand kann jederzeit und auch zeitweise begrenzt Beisitzer und fachliche Berater in den Vorstand berufen.
Diese haben beratende Funktionen ohne Stimmrecht.

§8     Aufgaben des Vorstandes
(1) Zuständigkeit des Vorstandes:
1. Vorsitzender
Er repräsentiert den Vorstand und den Verein gegenüber der Öffentlichkeit, insbesondere gegenüber Behörden, Verbänden, Wirtschaftsorganisationen und den Medien. Er hat den Vorsitz bei allen Sitzungen und Versammlungen.
Er nimmt an Beiratssitzungen des GIH-Bundesverbandes teil.
2. stellvertretende Vorsitzende
Diesen obliegen die Aufgaben des Vorsitzenden bei dessen Verhinderung. Der Vorsitzende kann einzelne Aufgaben auf seine Stellvertreter auf Zeit oder auf Dauer übertragen.
3. Vorstand Finanzen
Er ist für die Rechnungslegung und alle finanziellen Angelegenheiten des Vereins zuständig. Ihm obliegt die Verwaltung der Kassenbestände und Kontenführung. Er hat jährlich einen Haushaltsplan und einen Rechenschaftsbericht (Kassenbericht) zu erstellen.
4. Vorstand Dokumentation
Er führt Protokoll über die Sitzungen des Vorstandes und über die Mitgliederversammlungen.
Er unterstützt den Vorstand bei der internen und externen Kommunikation.
5. Vorstand Technik und Fortbildung
Er ist verantwortlich für die Aktivitäten in den Bereichen Qualitätssicherung, Aus-Fort-und Weiterbildung.
6. Vorstand Presse und Öffentlichkeit
Er ist verantwortlich für die Aktivitäten in den Bereichen Marketing, Public Relation und Internet zur Innen-und Außendarstellung sowie für die Kontaktpflege zu den Medien. Er ist zuständig für das Erscheinungsbild und
dessen Übereinstimmung mit den Zielen des GIH.
(2) Aufgaben des Vorstandes:
1. Verfolgung der Vereinsziele und Entwicklung von Zukunftsstrategien
2. Einberufung und Durchführung der jährlichen Mitgliederversammlung
3. Durch-und Umsetzung der Beschlüsse der Mitgliederversammlung
4. Erledigung der laufenden Geschäfte
5. Vertretung des Vereins nach außen gegenüber der Öffentlichkeit, insbesondere gegenüber Behörden, Verbänden, Wirtschatsorganisationen und Medien
6. Festlegung der Beiträge für außerordentliche Mitglieder nach §3(2)
(3) Beschlussfähigkeit
1. Zur Vorstandsitzung ist eine Woche vorher schriftlich einzuladen. Stimmen alle Vorstandsmitglieder zu, kann von den Fristbindungen abgesehen werden.
2. Der Vorstand ist beschlussfähig, wenn bei fristgerechter Einladung mindestens zwei Drittel seiner Mitglieder anwesend sind, darunter der Vorsitzende oder die stellvertretenden Vorsitzenden.
3. Vorstandsentscheidungen müssen mehrheitlich erfolgen. Bei Stimmengleichheit ist die Abstimmung zu wiederholen.
(4) Der GIH Niedersachsen wird gerichtlich und außergerichtlich von zwei Mitgliedern des Vorstandes vertreten, darunter der Vorsitzende und einer der Stellvertreter.
(5) Der Vorstand kann sich eine Geschäftsordnung geben.

§9    Beirat und Arbeitskreise
(1) Der Vorstand kann einen Beirat einberufen. Dieser hat die Aufgabe, den Vorstand zu beraten. Der Beirat besteht aus mindestens drei Mitgliedern, die vom Vorstand berufen werden. Zusammenkünfte erfolgen auf Wunsch des Vorstandes oder eines Beiratsmitgliedes, mindestens jedoch einmal während der Amtsperiode
(2) Der Beirat wählt aus seiner Mitte einen Sprecher. Dieser ist für die Kommunikation mit dem Vorstand verantwortlich.
(3) Der Beirat kann sich eine Geschäftsordnung geben.
(4) Der Verein kann für bestimmte Angelegenheiten Arbeitskreise und Projektgruppen einrichten, die zeitlich und thematisch begrenzt tätig sein können.
(5) Die Arbeitskreise werden von Mitgliedern des Vorstandes geleitet, die auch dem Vorstand berichten.
(6) Die Mitglieder des Beirates und der Arbeitskreise verwalten ihr Amt als Ehrenamt. Nachweisbare Auslagen können ganz oder teilweise erstattet werden.

§10     Revisionskommission
(1) Die Mitgliederversammlung wählt drei gleichberechtigte Revisoren auf die Dauer von drei Jahren.
(2) Die Kassenprüfung wird von mindestens zwei Revisoren durchgeführt.

§11     Freiwillige Selbstverpflichtung
(1) Der GIH Niedersachsen setzt sich dafür ein, dass alle Mitglieder der „Freiwilligen Selbstverpflichtung“ zur effektiven Energieberatung (Anlage) beitreten.
(2) Das Beratungs-und Kontrollgremium zur „Freiwilligen Selbstverpflichtung“ ist für die Betreuung, Kontrolle, Monitorring, Clearing und Weiterentwicklung der Selbstverpflichtung verantwortlich. Es besteht aus drei Mitgliedern und wird durch die Mitgliederversammlung der „Freiwilligen Selbstverpflichtung“ für drei Jahre gewählt.
(3) Die Kosten für die Abwicklung tragen die Unterzeichner der „Freiwilligen Selbstverpflichtung“.

§12     Ehrungen
(1) Der Verein kann Mitglieder, Verbände, Firmen oder Einzelpersonen, die sich um den GIH und seine Ziele besonders verdient gemacht haben, mit einer Ehrenmitgliedschaft auszeichnen.
(2) Ehrenmitglieder können an Mitgliederversammlungen ohne Abstimmungs-und Beschlussrecht beratend teilnehmen.
(3) Über weitere Ehrungen und Auszeichnungen beschließt der Vorstand.

§13     Geschäftsstelle
(1) Der GIH kann eine Geschäftsstelle einrichten. Ein Geschäftsführer kann bestellt werden, der nach näherer Weisung des Vorstandes die laufenden Geschäfte zu führen hat. Er ist dem Vorstand für die Durchführung der Aufgaben und für die
ordnungsgemäße Erledigung der den Angestellten unter seiner Leitung übertragenden Arbeiten verantwortlich.
(2) Ist kein Geschäftsführer bestellt, obliegt die Geschäftsführung dem Vorstand.

§14    Auflösung
(1) Die Auflösung kann nur in einer eigens zu diesem Zweck einberufenen Mitgliederversammlung beschlossen werden:
Die Auflösung muss mit einer Mehrheit von 75% der abgegebenen Stimmen erfolgen. Ist die Versammlung nicht beschlussfähig, muss innerhalb von einem Monat eine Mitgliederversammlung einberufen werden, die dann mit einfacher Mehrheit beschlussfähig ist.
(2) Bei Auflösung, bei Entziehung oder Verlust seiner Rechtsfähigkeit oder bei Wegfall seines bisherigen Zwecks wird mit dem Vereinsvermögen wie folgt verfahren:
1. Es ist zunächst zur Begleichung von Verbindlichkeiten zu verwenden.
2. Wird nach der rechtsgültigen Auflösung des Vereines ein Nachfolgeverein gegründet,
fällt das Vermögen diesem neuen Verein zu.
3. Wird kein Nachfolgeverein gegründet, fällt das Vermögen der Stiftung Begabtenförderung im Handwerk e.V. zu.
Soweit diese Stiftung im Zeitpunkt der Auflösung nicht mehr existiert, fällt das Vereinsvermögen an den
Rechtsnachfolger der Stiftung.

§15    Inkrafttreten
Mit Inkraftsetzung dieser Satzung verliert die Satzung von 2005 ihre Gültigkeit:

Die Satzung wurde am 05. Oktober 2007 der Mitgliederversammlung des GIH Niedersachsen in einem eigenem Tagesordnungspunkt vorgelegt, von ihr diskutiert und genehmigt. Sie tritt mit dem Tag der Eintragung beim Registergericht in Kraft.

Anlage:
Freiwillige Selbstverpflichtung:
Nachweis der Teilnahme zur Fortbildung über das Thema neuer Energie-Einspar-Verordungen innerhalb eines halben Jahres nach Inkrafttreten. Nachweis der Teilnahme an einer fachbezogenen Weiterbildung mindestens einmal im Jahr.
Diese Weiterbildungsmaßnahmen müssen eine Gesamtdauer von mindestens acht Unterrichtsstunden haben.
Im Zeitraum von drei Jahren muss mindestens eine Weiterbildungsmaßnahme besucht werden,
die sich inhaltlich mit dem Bereich der Gebäudehülle beschäftigt und eine Maßnahme, die sich mit dem Bereich Haustechnik
befaßt. Veranstaltungen, die von einem Hersteller, Energieversorger o.ä. durchgeführt werden sind keine Weiterbildungsmaßnahmen im Sinne der freiwilligen Selbstverpflichtung, sofern diese nicht vom Vorstand anerkannt sind.